
Taekwondo
"Der Weg von Faust und Fuß". Das koreanische Taekwondo ist eine dem Karate sehr nahe stehende Kampfkunst. Mittlerweile im Olympischen Programm vertreten, genießt Taekwondo eine große, weltweite Akzeptanz (ähnlich dem Karate). Der Schwerpunkt liegt beim Taekwondo klar auf den Tritttechniken; das Trittrepertoire umfasst eine sehr große Anzahl von Tritten in verschiedenen Arten, Höhen und Ausführungen. Die beiden Taekwondo- Weltverbände sind die WTF und die ITF, wobei die WTF jedoch die Olympia-Athleten stellt. Gekämpft wird in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Man unterscheidet Formenlauf (Hyong, in der WTF: Poomse) und den Freikampf (Gyoroogi); der Bruchtest (Kyok-pa) ist bei Demonstrationen ein wichtiges Instrument zur Leistungsüberprüfung seitens des Athleten und als spektakuläres Element für den Zuschauer. In Deutschland ist Taekwondo in der DTU mit 60.000 Mitgliedern organisiert. Die Unterscheidung in DTU vs. ITF-D soll an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden. DTU-Bundestrainer Süd ist Georg Streif.

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