
Kung Fu
chin. ´Gong Fu´. Bedeutet "Harte Arbeit". Umfassender Begriff für alle chin. Faustkampfformen. Das Kung Fu beinhaltet Hunderte, wenn nicht Tausende von Kampfstilen, die sich prinzipiell in die Ausrichtungen Yin (weiche, ableitende Bewegungen) und Yang (harte, direkte Bewegungen) einteilen lassen. Die Ursprünge des Kung Fu liegen in den Kampftraditionen Indiens und vor allem den Entwicklungen im Shaolin Kloster in der Provinz Henan (Touristeninformation über Henan: 1 / 2). Der aus Süd-Indien stammende Mönch Bodhidharma brachte 526 n.Chr. den Zen-Buddhismus nach China. Bei seinem Aufenthalt im Shaolin Kloster soll er den Mönchen einen Komplex aus gymnastischen Übungen vermittelt haben, aus denen später das Shaolin Kung Fu entstand. Es wird ausserdem berichtet, dass er im Kloster neun Jahre vor einer Wand meditiert haben soll. Das Shaolin Kung Fu basiert vor allem auf verschiedenen Interpretationen von Tierbewegungen, wie denen des Kranichs, des Tigers, des Affen, der Schlange, usw.. Charakteristisch für das Shaolin Kung Fu Bekannt wurde das Kung Fu im "Westen" vor allem durch Bruce Lee´s Wirken und seine Filme in den USA und in Hongkong. Auch die Serie "Kung Fu" mit David Carradine machte Kung Fu im Westen bekannt, ursprünglich hatte Bruce Lee übrigens die Idee für diese Serie gehabt ("The Warrior"), er war den Produzenten jedoch wohl noch etwas zu "chinesisch" gewesen zu der Zeit. Wushu ist übrigens Demonstrationsdisziplin bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in China.
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