Ki

Aus der chinesischen Medizin und Kultur übernommene Vorstellung der "vitalen Energie" oder des "Lebensatems". Das Ki fließt vom Hara, oder auch: Tan´ Tien (das Energiezentrum unterhalb des Bauchnabels) aus in den ganzen Körper über sog. Meridianbahnen. Der Ki- Fluss wird durch Krankheit (Blockaden in den Meridianen) und übermäßigen Drogenkonsum (Alkohol, Rauchen,...) gestört und gerät ins Ungleichgewicht (gestörte Homöostase). Viele Kampfkünste haben das Ki- Prinzip zur Grundlage. Durch gymnastische Übungen und die Praxie der Kampfkunst wird der Fluss des Ki günstig beeinflusst oder kann, der Vorstellung nach, sogar bewusst gesteuert werden. Meditationstechniken spielen in diesem Zusammenhang ebenfalls eine bedeutende Rolle.

 

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