Ju-Jutsu

Waffenlose Kampfkunst der Samurai im alten Japan. Heute vor allem bei der Polizei oder im Security- Bereich praktiziert, dies aufgrund der guten Möglichkeit der Anwendung von Kampftechniken in einem rechtlich abgesicherten Rahmen. In Deutschland ist das Ju-Jutsu im DJJV (Deutscher Ju-Jutsu Verband) organisiert. Im Ju-Jutsu-Wettkampf werden drei Formen unterschieden:

1. Freikampf: Hier wird 2x2 Min. im Halbkontakt gekämpft. Fuß- und Handschutz sind Pflicht, Körperschutz und Kopfschutz freiwillig. Für die Techniken gibt es Ippons (2 Punkte) und Waza-ari (1 Punkt). Gekämpft wird in den drei Distanzen:
Distanzkampf (Hand- und Fußtechniken), Kampf im Stand bei Griffkontakt (Wurf-, Hebel- und Würgetechniken)
und Bodenkampf (Hebel-, Würge- und Festhaltetechniken)

2. Duo: Aus einem feststehenden Angriffskatalog werden Techniken per Zufall gewählt, die dann mit einem festen Partner als Verteidigungskombination gezeigt werden müssen. Es werden Punkte (0-10) für die Kombinationen vergeben. Es werden Angriff, Dynamik und Praxistauglichkeit bewertet.

3. Formenlauf: Wie bei einer Budogala ist hier alles erlaubt. Die Anzahl der Personen ist nicht vorgegeben. Es werden die Show und die Techniken bewertet.

Bildquelle: www.suigetsu.com

Links:

www.djjv.de